Geschichte

Die Erfolgsgeschichte von innoForce begann mit einer Idee: Audiometristinnen und Audiometristen sollten nicht nur besser, sondern auch zeitgemässer ausgebildet werden. Dies allerdings erforderte einen völlig neuartigen Lehransatz, der gemeinsam von Dr. med. Thomas Spillmann (Universitätsspital Zürich) und Christoph Wille in Form von Otis – der virtuelle Patient entwickelt wurde.

Da in Otis ein erhebliches Marktpotenzial vermutet wurde, sollte es in einem eigens zu diesem Zweck gegründeten Ingenieurunternehmen verwirklicht werden.

Weiter durchdacht und verfeinert werden konnten Produktidee und Geschäftszweck anlässlich der Teilnahme am ersten Businessplanwettbewerb der Universität Liechtenstein. In diesem Wettbewerb qualifizierte sich das innoForce-Team schliesslich für die Endrunde und seine Produktidee wurde aus mehr als vierzig Innovationsvorschlägen mit dem zweiten Platz ausgezeichnet!

Ermutigt durch dieses glänzende Resultat gründete Christoph Wille im April 2004 die innoForce als Anstalt nach liechtensteinischem Recht mit Geschäftssitz in Balzers.

Im November 2004 wurde das Produkt Otis – der virtuelle Patient für den schweizerischen Markt lanciert und hervorragend aufgenommen. Die positive Resonanz seitens der Kunden veranlasste innoForce, Otis – der virtuelle Patient in verschiedenen Sprachen weltweit zu vertreiben. Das neue Trainingskonzept ist inzwischen in mehr als 20 Ländern erfolgreich im Einsatz.

Aufgrund der steigenden Bekanntheit im Bereich der Audiologie bekam innoForce die Anfrage die Ohr-Datenbank ENTstatistics in Kooperation mit weltweit renommierten Otologen zu entwickeln. HNO-Therapien lassen sich damit rationell erfassen und statistisch auswerten. Per Mausklick können wichtige Kenngrössen berechnet und graphisch dargestellt werden. Dieses Programm wurde ausgereift und zu einem umfangreichen Produkt weiterentwickelt. Hier konnte innoForce erneut sein hohes Mass an Innovativität unter Beweis stellen und genoss von Anfang an eine sehr gute Marktresonanz.

Weitere Programme wurden entwickelt, welche zusammen mit individuellen Entwicklungsaufträgen das Portfolio von innoForce Est. vervollständigen.

In einem weiteren Projekt wurde eine Internet-Plattform entwickelt, welche zur Erfassung von Therapien dient, die durch das Schweizer Bundesamt für Gesundheitswesen registrierungspflichtig sind. Erneut durfte sich innoForce über eine Vielzahl positiver Rückmeldungen freuen.

DDas Unternehmen innoForce geniesst mittlerweile einen ausgezeichneten Ruf als kompetenter Partner für Softwareentwicklung und zählt mehrere führende Kliniken und internationale Konzerne des Medizinalbereichs zu ihren Kunden.

Als Musterbeispiel eines wachsenden Unternehmens wird innoForce regelmässig an die Universität Liechtenstein eingeladen, um Vorträge für Wirtschafts- und Enterpreneurship-Studenten zu halten. 2007 war das Unternehmen beim Staatsbesuch des Ministerpräsidenten Dieter Althaus (Thüringen) eingeladen. Die Kooperation wurde noch intensiviert, als im Rahmen eines Forschungsprojektes 2010 gemeinsam mit der Universität eine Doktoratsstelle mit Schwerpunkt Wissensmanagement geschaffen wurde.

2011 wird innoForce zum Liechtensteinischen Ausbildungsbetrieb und freut sich zukünftig Auszubildende für die Berufslehre in Informatik zu betreuen.



Second column: